Die Ukko ist ein großes 3 Wege Projekt, mit einem Bändchenhochtöner und einem geschlossenen Bassgehäuse.

Die verwendeten Chassis sind:

Audaphon/Fountek/Dynavox Bänchenhochtöner JP2.0

Magnat W130AL485 Mitteltöner

Peerless SLS 10 (830668)

Das modulare Gehäuse kann auch anders gestaltet werden um bspw. das Volumen des Hochtonmoduls für den Bassbereich zu nutzen und so ein kleineres Gehäuse zu bauen.

Die Vorzüge der Ukko sind:

– tiefreichendes Bassfundament & hervorragende Kontrolle im Bass durch das geschlossene Gehäuse.

– hervorragende Auflösung im Hochtonbereich durch das Bändchen und ein sehr neutraler Mitteltonbereich

– Außerordentliche Pegelreserven

Entwicklungsthread im DIY-Hifi-Forum

Bauplan und Messungen als download hier

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2 Gedanken zu “Ukko

  1. Hallo,
    mir ist dein Ukko-Projekt aufgefallen, weil ich derzeit an einem Lautsprecher mit dem gleichen Mitteltöner bastle. Diesen Magnat-Treiber habe ich ebenfalls bei „Bluesound 24“ in Wuppertal erworben, quasi bei mir um die Ecke. Als erstes DIY-Projekt schlage ich mich nun schon seit geraumer Zeit mit dem Umbau eines Sherwood-Lautsprechers herum. Wie viele andere wurde auch dieser billig in China gefertigt. Als Herausforderung habe ich mir vorgenommen einen feinen Lautsprecher der nicht nur gut klingt, sondern auch gut aussieht, zu entwickeln. Auf meiner Website gibt es einen Link auf das (umfangreiche) Picasa-Webalbum, bei Interesse kannst du gerne mal „reinklicken“. Die Albumpflege habe ich allerdings seit einigen Tagen eingestellt, da sich zu schnell eine Reihe von Änderungen herauskristallisierten….

    Ich schreibe hier einfach mal so frech rein, weil ich ganz gut mal ein bisschen Hilfe gebrauchen könnte. Von einem erfahrenen Lautsprecherbauer eben. Beispielweise kämpfe ich gerade mit der Bassreflexkammer und der Bedämpfung. Der Bas läßt sich nur wiederwillig in das Gesamtkonzept einbinden. Ist auch ein bisschen ungewöhnlich das ganze: Ein 13er Treiber spielt im Downfire-Prinzip in eine ca. 16 Liter Bassreflex-Kammer. Das Rohr ist ganze 16,5cm lang. Doch alle Versuche das ganze dröhnfrei und sauber hinzubekommen wurden bisher nicht gerade von unbeschreiblichem Erfolg gekrönt. Hierzu könnte ich auch Fotos der Kammer inklusive Messungen schicken. Wie gesagt, bei Interesse. Würde mich freuen.

    Mit besten Grüßen,
    Marco B.

    • Hallo Marco,

      Mensch, da hast Du dir ja verdammt viel Arbeit gemacht, besonders das mit dem Gehäuse … Puh…
      Optisch finde ich das alles sehr gelungen und da kann man was draus machen 🙂

      Aber zu Deiner Frage:
      Der Bass und der Magnat TMT arbeiten auf das gleiche Gehäuse, wenn ich das richtig sehe.
      Das heißt der Bass bewegt den TMT auch mit und erfährt dadurch ein Zusätzliches Gehäuseleck ein und das wird mit sicherheit dröhnen.
      Die Messungen für den Bass solltest Du unbedingt durch eine Impedanzmessung ergänzen, dann müsstest Du die Fehlabstimmung auch sehen können.
      Wenn die getrennte Gehäuse haben, dann müsstest Du die obere Impedanzspitze des BR-Woofers linearisieren, damit die Weiche bei tiefer Trennung passend funktioniert.
      Ich würde dir folgendes Vorgehen empfehlen:
      1. Impedanzmessung des Basschassis und Bestimmung der TSP (geht gut mit Arta/LIMP und einer aufgeklebten Knetgummimasse, Added Mass Method)
      2. Berechnen eines passenden Reflexgehäuse (Volumen, BR Ror, etc.) mit winisd
      3. Messung der Impedanz des Basschassis im Gehäuse.
      4. Messung der Impedanz der gesamten Box.

      Akustische Messungen über 500hz würde ich in 1m Hochtöner höher messen.
      Alles darunter im Nahfeld.
      Die alten Spulen kannst Du mit LIMP auch ausmessen, das zeigt Dir den Wert per Grafikkurve an. Den Courser dann auf 1khz setzen und dann hast du den „Normwert“.

      Ansonsten würde ich dein Projekt mal im http://www.diy-hifi-forum.de posten, da sind noch mehr schlaue Köpfe – und du hast ja auch schon sehr viel richtig gemacht.

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